Medien- und Techniklotsen unterstützen ältere Menschen bei der Nutzung digitaler Technik

15 Seniorenbegleiterinnen und -begleiter haben sich zu Technik- und Medienlotsen weiterbilden lassen.

Bislang ging es doch auch ganz gut ohne Computer, Smartphone und Internet: So äußern sich manche Seniorinnen und Senioren, die digitale Technik nicht verwenden möchten. Dabei muss diese kein notwendiges Übel sein, sondern kann hilfreich sein und zugleich Spaß machen. Dies können nun auch 15 Seniorenbegleiterinnen und -begleiter vermitteln, die an einer Fortbildung des Seniorenbüros des Landkreises Osnabrück und der Katholischen Landvolkhochschule Oesede teilgenommen haben.

Gleich zwei Ziele verfolgt das Angebot. So geht es zum einen um die Förderung der Medienkompetenz älterer Menschen und zum anderen darum, die Unterstützungsangebote am Wohnort zu erweitern. Die digitale Technik kann dabei den Alltag erleichtern: Nutzer können sich informieren, Kontakte knüpfen und pflegen oder einkaufen. Der Kurs vermittelte aber auch, dass digitale Technologien zunehmend Standard werden in den Bereichen Wohnen, Mobilität, Gesundheit und Pflege.

Allerdings: Manche älteren Menschen scheuen sich davor, sich auf das unbekannte Terrain vorzuwagen. So irritieren die vielen englischen Begriffe, dazu ist die Handhabung der Geräte für Ungeübte zunächst eine Herausforderung. Hier kommen die ehrenamtlichen Medien- und Techniklotsen zum Einsatz: Sie unterstützen, beraten und begleiten ältere Menschen beim Ausprobieren und Üben. Bei Bedarf kommen sie auch zu den neuen Nutzern nach Hause.

Um die ersten Schritte zu erleichtern, stellt das Seniorenbüro des Landkreises zudem fünf Leihtablets zur Verfügung: „Menschen, die bislang noch kein eigenes Gerät besitzen, können die Technik eine Woche lang in Ruhe zuhause testen“, erläutert Susanne Klesse vom Seniorenbüro die Idee.

Medien- und Technikunterstützung gibt es In Bramsche, Wallenhorst, Bad Rothenfelde, Dissen, Georgsmarienhütte, Hagen und Hilter. Die Vermittlung der Lotsen erfolgt durch die kommunalen Seniorenbeauftragten, Seniorenvertretungen oder durch die Freiwilligenbüros. Für den Herbst ist eine Fortbildung im Nordkreis geplant. Weitere Informationen sind erhältlich bei Susanne Klesse vom Seniorenbüro des Landkreises Osnabrück. Telefon: 0541/501-3831. E-Mail: seniorenbuero@lkos.de.

Quelle Text: Landkreis Osnabrück
Quelle Foto: Landkreis Osnabrück/André Havergo

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