Kulturflohmarkt am Piesberg am 3. Juli: Schätze aus der Trödelkammer

Kulturflohmarkt Piesberg
Auch Etta Streicher präsentiert beim Kulturflohmarkt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wunderkammer Piesberg“ ihre Schätze aus dem Koffer.

Die „Wunderkammer Piesberg“ öffnet am Sonntag, 3. Juli, wieder ihre Türen. Die Vereine und Institutionen am Piesberg bieten ihren großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern zwischen 10 und 18 Uhr erneut ein vielfältiges Programm. Im Mittelpunkt des Tages steht der Kulturflohmarkt, der mittlerweile zu einem Kult-Markt gewor­den ist. Neben musikalischen und künstlerischen Darbietungen geht es wie gewohnt ums Feilbieten, Tauschen und Plauschen. Das Museum Industriekultur (MIK) präsentiert Kulinarisches und Wissenswertes zur Ausstel­lung „Future Food“. Am Zechenbahnhof erwarten die Gäste Attrak­tionen rund um die historische Eisenbahn. Die Dampflokfreunde bieten Pendelfahrten vom Haupt- und Altstadtbahnhof sowie vom Hafen an. Auch die Feldbahn oberhalb des MIK wird fahren. Sie bringt die Besucher sowohl zum Südstieg, als auch zur neu restaurierten Ruine des Stüveschachtes. Dort informiert der Förderverein Stüveschacht über die spannende Bergbaugeschichte des Piesbergs.

Am Sonntag, 3. Juli, steht der beliebte Kulturflohmarkt im Mittelpunkt und lädt nach zweijähriger Pause endlich wieder zum Feilbieten, Stöbern, Plauschen und Tauschen ein – und das bei bester kultureller Unterhaltung. Wie gewohnt sind die Flohmarktstände am Piesberger Gesellschaftshaus zu finden und in diesem Jahr erstmals auch auf dem Gelände rund um den Pferdestall und das Magazingebäude des MIK am Süberweg. Folgende Künstlerinnen und Künstler sind u.a. auf dem Gelände unterwegs: Etta Streicher präsentiert mit ihrem „Kabarett der guten Wünsche“ Kleinpoesie und Mutmaßungen. Christian Pradel spielt in seinem musikalischen Kinderprogramm „Unsinn und andere Sinne” mit der Sprache – von O wie Ohrenbohren bis Z wie Zehendrehen. Digger & Dig sind zwar auf dem Weg nach Acapulco, verirren sich aber an jeder musikalischen Abzweigung – und davon gibt es am Piesberg viele. Schneller als eine lachende Hyäne wirbelt Jeff Hess über den Flohmarkt und löst Lachsalven durch ein bloßes Augenzwinkern aus. Und das Duo flexibile wandert musizierend durch das Publikum und kann auf Zuruf (fast) jede Melodie dieser Welt spielen. Der Eintritt ist frei.

Auch im MIK Museum Industriekultur wird einiges geboten. Die Dauerausstellung im Haseschachtgebäude am Fürstenauer Weg sowie die Sonderausstellung „Future Food. Essen für die Welt von morgen“ im Magazingebäude am Süberweg können von 10 bis 18 Uhr zu ermäßigtem Eintritt besucht werden. Der historische Tante-Emma-Laden im Pferdestall öffnet von 10 bis 18 Uhr seine Türen. Bei freiem Eintritt erleben große und kleine Gäste hier ein Stück Geschichte hautnah: Eine lebendige Zeitreise in die Einkaufswelt vergangener Tage, die so ganz anders war, als unsere heutigen Supermärkte mit ihrer endlosen Vielfalt an Angeboten. Um 14.30 Uhr findet eine Führung in der Ausstellung „Future Food“ statt. Und natürlich gibt es auch etwas zu Essen:  vor dem Magazingebäude sorgen Helge Weber und sein Team vom Café MIK/ Food et Event für das leibliche Wohl der Gäste. Am Piesberger Gesellschaftshaus können selbstgebackener Kuchen und Pizza genossen werden.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Pendelfahrten zwischen dem Zechenbahnhof Piesberg und dem Osnabrücker Hauptbahnhof bzw. Altstadtbahnhof sowie dem Osnabrücker Hafen. Diese ermöglichen die wohl spektakulärste Anreise im historischen Museumszug hinauf zum Piesberg. Die Züge fahren ab Hauptbahnhof um 9:35 / 10:35 / 11:35 / 12:35 / 14:35 / 15:35 und 16:35 Uhr. Am Altstadtbahnhof können die Fahrgäste 3 Minuten später zusteigen. Vom Zechenbahnhof in Richtung Hauptbahnhof fahren die Züge um 9:05 / 10:05 / 11:05 / 12:05 / 14:04 / 15:05 und 16:05 Uhr. Außerdem sind Abfahrten vom Haltepunkt Ost (hinter Nettes Café) an der Römereschstraße im Osnabrücker Hafen möglich. Hier startet der Museumszug mit seinen Waggons aus den 1920er und 50er Jahren um 11:00 / 12:00 / 14:00 / 15:00 / 16:00 / 17:00 und um 18:00 Uhr. Ab dem Zechenbahnhof in Richtung Hafen fahren die Züge um 10:35 / 11:35 / 13:35 / 14:35 / 15:35 / 16:35 und um 17:35 Uhr. Alle Pendelfahrten lassen sich auch sehr gut mit einer Piesberg-Radtour (z.B. entlang des Haseuferweges oder des Kanalradweges) kombinieren. Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen werden kostenlos mittransportiert.

Am Piesberg angekommen, erwartet die großen und kleinen Gäste bereits am Zechenbahnhof ein buntes Programm. Das Bahnhofscafé ist geöffnet und die Osnabrücker Dampflokfreunde bieten auf Wunsch Führungen durch die historische Fahrzeugsammlung an. Zwischen 10 und 17 Uhr fährt in der Nähe des Stellwerks die im Frühjahr eingeweihte Piesberger Kleinbahn und lädt Gäste zur Mitfahrt ein. Diese 5-Zoll-Bahn bietet in einem kleinen Rundkurs um ein Wäldchen eine nicht alltägliche Fahrt auf den kleinen Sitzwagen an, die nicht nur für Kinder jeden Alters ein besonderes Vergnügen ist.

Aber auch oberhalb des Fürstenauer Weges sind Züge unterwegs. Zwischen 10 und 18 Uhr pendelt die von der Feldbahn Piesberg Osnabrück e. V. betriebene Feldbahn zwischen den Bahnhöfen Südstieg, Haseschacht und Stüveschacht. Der Bahnhof der Feldbahn liegt nur 150 m vom MIK entfernt und ist zu Fuß bequem über eine Fußgängerbrücke über den Fürstenauer Weg zu erreichen. Die kleinen Züge rattern und ruckeln auf einer Strecke von rund 2,5 km mit ihren Fahrgästen in gemütlichem Tempo durch den Piesberger Wald. Ein beindruckender Blick in den Steinbruch und auf die Felsrippe ist garantiert. Ein Höhepunkt der Fahrt ist ein Abstecher zu Fuß zu der neu restaurierten begehbaren Ruine des Stüveschachtes. Der Förderverein Stüveschacht e. V. informiert Besucherinnen und Besucher über die spannende und zugleich tragische Bergbauhistorie am Piesberg.

Quelle Text: Stadt Osnabrück
Quelle Bild: ©  Rike Radloff

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