Betrügerische E-Mails an Arbeitgeber zum Kurzarbeitergeld im Umlauf

Betrügerische E-Mails zum Kurzarbeitergeld

Derzeit nutzen Betrüger offenbar die Not von Arbeitgebern und versuchen, mit unseriösen E-Mails an persönliche Kundendaten zu kommen. Die Bundesagentur für Arbeit möchte nun vor diesen bundesweit kursierenden Phishing-Absichten dringend warnen!

Arbeitgeber und Unternehmen erhalten aktuell bundesweit zweifelhafte E-Mails, die über die Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden. In diesen Schreiben werden Arbeitgeber u.a. aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben. Arbeitgeber sollten auf keinen Fall auf solche E-Mails antworten, sondern diese umgehend löschen.

Bundesagentur für Arbeit fordert nicht per E-Mail zur Anzeige von Kurzarbeit auf!

Der Hintergrund: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist nicht Absender dieser Nachrichten. Die BA fordert Arbeitgeber grundsätzlich auch nicht per E-Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen. Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Betriebe telefonisch unter der zentralen gebührenfreien Hotline für Arbeitgeber 0800/4 5555-20 oder der regionalen Sammelrufnummer 0541/980-855. Kurzarbeitergeld kann nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber erfolgen. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld telefonisch oder online anzeigen. Der Vordruck zur Anzeige und alle Informationen zum Kurzarbeitergeld sind auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/ veröffentlicht.

Quelle Text: Agentur für Arbeit Osnabrück

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