MaßArbeit fördert Berufsorientierung für Belmer Schüler

Avo-Werke Johannis Vincke Schule

Johannes-Vincke-Schule und AVO-Werke unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Eine Kooperationsvereinbarung zur besseren Berufsorientierung von Schülern haben die Belmer AVO-Werke und die Johannes-Vincke-Schule unterzeichnet. Begleitet wird die Zusammenarbeit von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit beim Landkreis Osnabrück.

Zwischen der Johannes-Vincke-Schule am Heideweg und Belms größtem Arbeitgeber, den AVO-Werken an der Bremer Straße, sind es Luftlinie nicht einmal anderthalb Kilometer. Eine Kooperation der Schule mit dem Unternehmen lag also nahe und wurde jetzt auf den Weg gebracht. Für die Schule stellt die Zusammenarbeit einen wichtigen Baustein in ihrer engagierten Arbeit zur Berufsorientierung dar.

Für das Unternehmen bietet sie die Möglichkeit, sich bei den zukünftigen Auszubildenden besser bekannt zu machen und somit Nachwuchskräfte anzuwerben. Schließlich ist das Spektrum der Berufe, in denen der Hersteller von Naturgewürzen und Gewürzmischungen, von Marinaden und Dressings ausbildet, besonders vielfältig: Industriekaufleute, Fachinformatiker für Systemintegration und Anwendungsentwicklung, Fachkräfte für Lebensmitteltechnik sowie Fachkräfte für Lagerlogistik und Fachlageristen – zwischen 10 und 15 Auszubildende stellt das Unternehmen, das rund 700 Mitarbeiter beschäftigt und derzeit seinen Standort an der Bremer Straße noch weiter ausbaut, jährlich ein.

AVO-Personalleiter Christoph Schmedt: „Uns als fest in der Region verwurzeltem Unternehmen liegt viel daran, auch unseren Nachwuchs vor Ort zu finden.“ Der Bereich der Lebensmitteltechnik sei vielseitig und habe Zukunft. Dessen seien sich gerade Jugendliche, die die AVO-Werke nur vom Vorbeifahren kennen, kaum bewusst.

Mit der Kooperation soll das anders werden. Sie sieht fünf Module vor, die die Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 durchlaufen. Erster Baustein ist eine Betriebsbesichtigung, bei denen sich die Schüler einen ersten Eindruck von den Abläufen in dem hochmodernen international operierenden Unternehmen verschaffen können. Darüber hinaus lernen die Schüler in verschiedenen Praktika die Arbeitswelt und die verschiedenen Berufe kennen, der Betrieb wiederum kann Fähigkeiten und Eignung des Schülers erkennen. „Es geht darum, ein abstraktes Berufsbild zu konkretisieren. Für die Schüler muss es erlebbar sein und damit greifbar werden“, erläutert Schulleiter Christian Schiffbänker. Zudem verbessere die Expertise des Unternehmens den Praxisbezug der Lerninhalte im Rahmen der Berufsorientierung.

MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers und Kerstin Hüls von der Servicestelle Schule-Wirtschaft berichteten von durchweg positiven Rückmeldungen vergleichbarer Kooperationen. Besonders die kurzen Wege und die enge Kommunikation seien Erfolgsfaktoren der lokalen Zusammenarbeit. Daher  sei aus Förderersicht die finanzielle Unterstützung gewinnbringend für alle eingesetzt.

Gute Aussichten also für die Schüler der Johannes-Vincke-Schule, denn, wie AVO-Geschäftsführer Bernhard Loch äußerte, bestehen für die Berufsanwärter in seinem Unternehmen „100 Prozent Übernahmechancen – wenn es passt.“

Quelle Text und Foto: Landkreis Osnabrück

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