Besonderheiten beim Verkauf und Entsorgen von Elektro-Scootern

Elektro-Scooter

Die Stiftung Elektroaltgeräteregister (EAR) weist darauf hin, dass Anbieter von Elektro-Scootern ohne Sitz, wie z. B. Zweiradbetriebe, auf Besonderheiten achten müssen. Obwohl die trendigen Flitzer über eine Straßenzulassung verfügen, werden sie rechtlich nicht als Fahrzeuge, sondern als Elektrogeräte klassifiziert. Aus diesem Grund müssen sich die Hersteller bzw. Importeure von Elektro-Tretrollern bei der EAR registrieren und an einem Rücknahmesystem beteiligen. Ohne diese Registrierung dürfen die E-Scooter nicht angeboten und verkauft werden.

Sicherheitshalber ist es deshalb ratsam, diese Produkte erst anzubieten, wenn der Hersteller oder Importeur einen schriftlichen Nachweis über die Registrierung vorlegen kann. Die EAR bietet auch ein Online-Verzeichnis aller Hersteller und Importeure, die sich am Rücknahmesystem beteiligen.
Wollen Verbraucher ihren E-Roller entsorgen, können sie ihn kostenfrei beim nächsten Recyclinghof oder beim Anbieter ihres neuen Scooters abgeben. Lässt sich jedoch der Akku entfernen, muss er beim Händler, der Ersatzakkus anbietet, oder bei s. g. „qualifizierten“ Sammelstellen für Industriebatterien abgegeben werden.

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