Kreisstraßenmeistereien sorgen für Sicherheit und die heimische Flora

Kreisstraßenmeistereien
Foto: Landkreis Osnabrück

Wenn Sie in den nächsten Tagen im Landkreis Osnabrück unterwegs sind, werden Sie vielleicht auf Fahrzeuge der Kreisstraßenmeistereien Bersenbrück und Bissendorf stoßen. Täglich sind deren Mitarbeiter in zwei Schichten von 6 bis 22 Uhr unterwegs, um die Fahrbahnränder zu mähen und reflektierende Leitpfosten wieder sichtbar zu machen. Auch die Sichtfelder an Einmündungen und Kurven sollen aus Sicherheitsgründen von allzu üppigem Grün befreit werden.

Der Landkreis weist ausdrücklich darauf hin, dass Grünflächen von der Madt ausgespart bleiben, die keine sicherheitsrelevante Funktion haben. Blühpflanzen und Insekten sollen ihr Biotop behalten. Gegen Neophyten gehen die Kreisstraßenmeistereien dagegen aktiv vor, ohne Herbizide einzusetzen. Nicht heimische Pflanzenarten wie das drüsige Springkraut und der Japan-Knöterich werden gemäht, um ihre weitere Verbreitung und die damit verbundene Verdrängung heimischer Arten zu verhindern. Mit dieser Strategie konnten bereits Erfolge in der Reduzierung des Riesen-Bärenklaus an den Kreisstraßen erzielt werden.

 

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