Wirtschaftsdynamik im IHK-Bezirk: Kommunen im ländlichen Raum entwickeln sich wirtschaftlich besonders gut

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Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim hat die wirtschaftliche Dynamik der Kommunen in der Wirtschaftsregion untersucht. Dabei wurden in einem Zehn-Jahres-Vergleich jeweils die Zuwächse bei Beschäftigung und Gewerbesteuereinnahmen verglichen.

Insgesamt haben sich die 47 Kommunen im IHK-Bezirk im Zeitraum 2005 bis 2015 gut entwickelt. In den meisten Städten und Gemeinden sind im Betrachtungszeitraum sowohl die Beschäftigung als auch die Gewerbesteuereinnahmen deutlich gestiegen. Nur sechs Gemeinden haben aktuell geringere Gewerbesteuereinnahmen als vor zehn Jahren, nur eine Gemeinde weniger Beschäftigung. Insgesamt zeigt sich, dass sich gerade die Gemeinden im ländlichen Raum besonders gut entwickelt haben und häufig eine höhere wirtschaftliche Dynamik aufweisen als z. B. die viel größere Stadt Osnabrück. Diese Entwicklung widerlegt die These, dass wirtschaftliche Dynamik nur in Großstädten und Metropolen stattfindet, während der ländliche Raum abgehängt wird. Die Region zeigt, dass eher das Gegenteil der Fall ist.

Die höchste Dynamik bei der Beschäftigungsentwicklung hat Bad Laer mit einem Plus von 93 % zu verzeichnen. Danach folgt die Gemeinde Rhede mit plus 85 %.

Bei der Gewerbesteuerdynamik konnte die Samtgemeinde Dörpen mit plus 572 % die stärksten Zuwächse verzeichnen. Dahinter folgten die Samtgemeinde Sögel (plus 333 %) und die Gemeinde Rhede (plus 309 %).

Die Stadt Osnabrück wurde mit den benachbarten Oberzentren Münster, Bielefeld und Oldenburg verglichen. Bei der Gewerbesteuerentwicklung schnitt Osnabrück hinter Oldenburg am zweitbesten ab, bei der Beschäftigungsdynamik lag Osnabrück hingegen auf dem Schlussrang.

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