Osnabrücker VW-Werk an „agiler“ Realisierung des MOIA-Fahrzeugs beteiligt

Mädchen im Auto

In Rekordzeit realisierte die hundertprozentige Tochter des Volkswagen Konzerns MOIA ein Fahrzeug, das speziell für ein Ride-Pooling-Konzept, entwickelt wurde. Gestern wurde auf der TechCrunch 2017 der vollelektrische MOIA 6-Sitzer präsentiert. Mit alternativer Mobilität, wie der digital unterstützten Bildung von Fahrgemeinschaften, sollen Städte von Verkehr entlastet werden, gemäß der Mission: “One Million Cars off the Road“.

Das Osnabrücker VW-Werk war an der Entwicklung und Herstellung beteiligt.

„Wir sind vor einem Jahr auf der TechCrunch in London mit der Vision gestartet, als Partner der Städte die Effizienz auf den Straßen zu verbessern. Wir wollen für Verkehrsprobleme wie Staus, Luftverschmutzung, Lärm und Platzmangel eine Lösung anbieten und damit den Städten dabei helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen“, kommentiert Ole Harms, CEO von MOIA die Ausrichtung des Unternehmens. MOIA biete die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich des Ride-Pooling an. Verschiedene Betreibermodelle seien denkbar, die mit Städten oder anderen Partnern gestaltet werden können. Ein erstes Projekt werde Ende 2018 in Hamburg gestartet.

Volkswagen Nutzfahrzeuge und Volkswagen Osnabrück sorgten binnen 10 Monaten für die Umsetzung des MOIA-Fahrzeugs. „Gemeinsam mit MOIA und VW Osnabrück haben wir Automobilbau neu definiert”, sagte Eckhard Scholz, Vorstand von Volkswagen Nutzfahrzeuge. „Dass wir in nur zehn Monaten ein neues, konsequent auf den Zweck Ride-Pooling konzipiertes Fahrzeug bauen konnten, macht uns stolz.”

 

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