Universität Osnabrück – die Auswirkung der Studierenden auf den Wohnungsmarkt

Universität Osnabrück

Nachfrage und Angebot bestimmen einander wechselseitig. Je größer die Nachfrage, desto höher steigen die Preise. Dieses ökonomische Basiswissen lernen Studierende bereits im erstem Semester ihres wirtschaftswissenschaftlichen Studiums. Osnabrück ist durch seine Universität und die Hochschule ein Magnet für Studierende aus aller Herren Länder. Viele Studierende bedeuten allerdings auch eine hohe Nachfrage nach geeignetem Wohnraum, den das Studentenwerk nicht alleine abdecken kann. An der Universität sind nach dem Stand 2017 etwa 14.000 Studierende immatrikuliert, an der Hochschule etwa 13755. Dem gegenüber stehen etwa 1700 verfügbare Plätze in Studentenwohnheimen. Die große Differenz machen diejenigen aus, die auf dem freien Wohnungsmarkt nach bezahlbarem Wohnraum suchen. Die hohe Nachfrage hat aber auch ihre ökonomischen Schattenseiten, denn sie treibt die Preise des knappen Wohnraumangebots in immer höhere Sphären. Auch in Osnabrück macht sich der stetige Anstieg der Mietpreise bemerkbar. Hier wäre die Schaffung neuen Wohnraums eine denkbare Gegenmaßnahme: Private Investoren, die nicht auf kurzfristige Rendite fixiert, sondern langfristig und holistisch denken, hätten hier beste Gelegenheiten, neue Wohnprojekte für Studierende zu schaffen.

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