SWO Netz als “IT-sicher” ausgezeichnet

SWO Netz als "IT-sicher" ausgezeichnet

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Die Stadtwerke-Tochter SWO Netz GmbH ist vom TÜV Rheinland für ihre IT-Sicherheit ausgezeichnet. Sie zählt laut Unternehmen damit zu den ersten Netzbetreibern in Deutschland. Die Zertifizierung bestätigt, dass die SWO Netz GmbH ausnahmslos alle Anforderungen der Bundesnetzagentur erfüllt. Darauf ausruhen will man sich allerdings nicht

 „Mit der Zertifizierung  werden wir in unserem täglichen Handeln bestätigt. Es ist für uns ein weiterer Ansporn, die hohen IT-Sicherheitsstandards auch künftig sicherzustellen“, sagt Heinz-Werner Hölscher, Geschäftsführer der SWO Netz GmbH. Der TÜV Rheinland hatte überprüft, ob die Netzführung und die Netzleitstelle gegen mögliche Bedrohungen der Telekommunikations- und Datenverarbeitungssysteme gewappnet ist. So wurden beispielsweise Zutrittskontrollen an allen Schalthäusern installiert. „Damit können wir in der Netzleitstelle sehen, wenn sich jemand unbefugt Zutritt verschafft“, erklärt Ulrich Clausmeyer, Leiter Netzführung bei der SWO Netz GmbH.

Eine weitere Maßnahme: Alle Monteure, die Netzarbeiten durchführen, müssen sich zunächst im EDV-System anmelden.  Erst dann erhalten sie für einen begrenzten Zeitraum Zutritt zu den Netzanlagen. „Das sind aber nur zwei von insgesamt mehr als 100 Maßnahmen, die wir im Zuge des zweijährigen Projekts im Unternehmen implementiert haben“, so Clausmeyer.

 

Regelmäßige Schulungen für Mitarbeiter

Ein zentraler Baustein für eine hohe IT-Sicherheit ist für Clausmeyer auch die regelmäßige Schulung der Kolleginnen und Kollegen. Alle 34 Mitarbeiter werden einmal jährlich entsprechend der Anforderungen der Bundesnetzagentur geschult.

Mit dem Zertifikat erhält die Stadtwerke-Tochter nun auch von externer Stelle die Bestätigung, ein aktives und sicheres IT-Sicherheitsmanagement-System zu betreiben. Die Zertifizierung sei allerdings kein Grund zum Zurücklehnen, teilte das Unternehmen mit. Denn das Zertifikat wird jährlich kontrolliert und alle drei Jahre muss das Zertifizierungsverfahren erneut durchlaufen werden. „Diesen Aufgaben stellen wir uns im Interesse der Osnabrücker gerne“, sind sich Hölscher und Clausmeyer einig. (PM)

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