Hightech in der Landwirtschaft

Hightech in der Landwirtschaft

Wachstumsregion Hansalinie traf sich bei Kotte Landtechnik

Foto: WIGOS / Robert Kampmann

Ohne den Einsatz modernster Technik ist Landwirtschaft in den Industriestaaten schon lange nicht mehr wettbewerbsfähig. Längst basteln Unternehmen schon als selbstfahrenden Treckern und anderen Automatisierungen. Auch im Landkreis trägt man seinen Teil dazu bei. Kotte Landtechnik in Rieste ist eines davon und gehört zu den größten Hersteller von Flüssigmisttankwagen in Deutschland. Davon haben sich jetzt auch rund 30 Unternehmensvertreter auf Einladung des Maschinenbaunetzwerkes der Wachstumsregion Hansalinie überzeugt.

 

Simulationen zur Optimierung der Prozesse

Wie laufen die Materialien durch das Unternehmen? Was kostet mich der Transport? Wie verändern neue Betriebsmittel die Transportwege? Diese Themen erläuterten zunächst Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Dr. Jens Mehmann und der Wirtschaftsingenieur Benjamin Bütfering von der Hochschule Osnabrück unter dem Titel „Simulationsunterstützte Materialflussplanung“. Die Referenten zeigten, dass eine Fabrik zwar theoretisch gut geplant, der Materialfluss aber praktisch etwa durch Anbauten an die bestehende Infrastruktur, Pfeiler, Brandschutzwände oder große Maschineninstallationen behindert sein kann. Die Lösung:  Simulationsprozesse, bei denen alle Daten erfasst und für jedes Transportmittel (Förderband, Stapler, Hubwagen oder ähnliches) bewertet werden. Anschließend könnten über die Software die Bearbeitungsplätze so verschoben werden, dass am Ende eine bessere Prozesskette entstehe. Das ergebe sich oft eine deutliche Kostenreduzierung.

 

Müller: Arbeiten eng mit der Hochschule zusammen

Mit diesem Wissen warfen die Teilnehmer des Hansalinien-Treffens einen Blick auf die Produktionsabläufe bei Kotte. Der technische Leiter Dr. Henning Müller erklärte, dass nur durch zunehmende Digitalisierung der Agrartechnik die Landwirtschaft auch künftig den gestiegenen Umwelt-, aber auch Produktionsanforderungen erfüllen kann. Deshalb arbeite Kotte in verschiedenen Projekten auch eng mit der Hochschule Osnabrück zusammen, so Müller.

 

Mehr zur Wachstumsregion Hansalinie gibt es unter www.hansalinie.eu

Das Foto zeigt Prof. Dr. Ingmar Ickerott (v.l.), Dr. Jens Mehmann und Benjamin Bütfering, Thomas Serries von der WIGOS, und Dr. Henning Müller vom Unternehmen Kotte beim Treffen der Wachstumsregion.

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