Expertenwissen für die Gründer von morgen

Expertenwissen für die Gründer von morgen

Über 400 Besucher bei Gründertag im Kreishaus
Foto: WIGOS / Eckhard Wiebrock

Vorträge, Foren und ein Infomarkt rund um das Thema Existenzgründung erwarteten über 400 Interessierte beim diesjährigen Osnabrücker Gründer- und Jungunternehmertag im Kreishaus Osnabrück. Das Highlight der Veranstaltung des Gründerhauses Osnabrück. Osnabrücker Land. bildete ein Vortrag von Buchautor Alexander Markowetz zum drohenden „digitalen Burnout“.

„Mit dem Gründertag wollen wir komprimierte Informationen für Gründungsinteressierte aus Landkreis und Stadt Osnabrück bieten“, erläuterte Landrat Dr. Michael Lübbersmann. Was gilt es bei einer geplanten Selbstständigkeit zu beachten und welche Schritte sind wichtig? Diese und andere Fragen wurden unter anderem in zahlreiche Fachvorträgen beantwortet: Von der „Existenzgründung für Einsteiger“ über „Rechtsformen“ und den Chancen einer „Unternehmensnachfolge“ bis hin zum „Ideenschutz“ boten sie kompaktes Wissen zum jeweiligen Thema. „Ich freue mich, dass wir mit dem spannenden Mix aus Fachvorträgen, Foren und einem Infomarkt nicht nur Gründungswillige ansprechen konnten, sondern auch für Jungunternehmer viel Know-how liefern konnten,“ so die Bilanz des Landrates.

 

Rund um das Thema Existenzgründung

Tatsächlich waren besonders die drei Foren der Veranstaltung mit den Themen „Ich fang’s klein an“, „Ohne Moos nichts los“ und „3 gute Gründe(r)“ sehr gut besucht. Aber auch der Infomarkt mit über 25 Ausstellern wurde über den Tag hinweg gut nachgefragt. „Es freut uns außerordentlich, dass so viele Aussteller aus der Region vor Ort waren und mit ihrer Expertise nahezu alle Themen der Existenzgründung abdeckten“, sagte Rolf-Thomas Schneider, Leiter des Gründerhauses, das in diesem Jahr sein zehntes Jubiläum feiert. Das Gründerhaus ist der zentrale Ansprechpartner zum Thema Existenzgründung in der Region Osnabrücker Land. Getragen von Landkreis und Stadt Osnabrück hat es seinen Sitz im ICO InnovationsCentrum Osnabrück. „Natürlich können wir mit dem Gründertag nur Impulse setzen“ zeigte sich Schneider überzeugt. Wichtig sei es jedoch, auf diese Weise das Gründerhaus mit seinen Leistungen und seinem kostenlosen Workshop-Programm bei den künftigen Unternehmern noch bekannter zu machen.

Mit dem Keynote-Vortrag von Buchautor Alexander Markowetz bekamen die Besucher abschließend Impulse für den Umgang mit dem „digitalen Overload“ im Alltag. Zusammen mit seinem Team von der Universität Bonn hat Professor Markowetz eine App entwickelt, die das Verhalten der Smartphone-Nutzer dokumentiert. Er kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Drei Stunden täglich befassen wir uns im Schnitt mit unserem Smartphone, 55 Mal am Tag nehmen wir es zur Hand. Ständig sind wir abgelenkt, unkonzentriert, gestört. „Gerade für Gründerinnen und Gründer ist es extrem wichtig, trotz der vielen Ablenkungen fokussiert zu bleiben und die Gründungsidee weiter voranzubringen“, erläuterte Schneider die Auswahl des Themas.

Bildunterschrift

Auch sie kommen am Handy trotz digitalem Overload nicht vorbei: Alexander Markowetz (2.v.l.) zusammen mit Landrat Dr. Michael Lübbersmann (2.v.r.), Landkreis-Wirtschaftsförderer Siegfried Averhage (l.) und Gründerhausleiter Rolf-Thomas Schneider (r.).

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*