Neuer IHK-Regionalausschuss “Region Osnabrück” wird aktiv

Regionalausschuss Osnabrück
Foto: IHK Osnabrück - Emsland - Bentheim

Erste Sitzung des neuen Ausschusses

Ein Zeichen setzt die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim (IHK) mit dem Zusammenschluss ihrer beiden Regionalausschüsse Landkreis und Stadt Osnabrück zum Regionalausschuss „Region Osnabrück“. Zu Gast bei der Osnabrücker Piepenbrock Unternehmensgruppe fand die erste Sitzung des Ausschusses statt. Der Ausschuss-Vorsitzende Axel Mauersberger zeigte bisherige Mängel in der Vermarktung der Region Osnabrück auf, in dem er auf die guten Vorbilder Ostwestfalen und Münsterland hinwies: „Sie zeigen, wie die Vermarktung der Region Osnabrück neu strukturiert werden könnte. Ziel muss eine konsequente Bündelung aller entsprechenden Aktivitäten sein. Andernfalls besteht die Gefahr, dass wir mittelfristig ins Hintertreffen geraten.” Die Zusammenlegung der Tourismusverbände, gemeinsame Auftritte auf Tourismusmessen und grenzüberschreitende Vermarktungskonzepte (zum Beispiel „grüne“ Tagungen) von Stadt und Landkreis Osnabrück sind Beispiele für die sinnvolle Verknüpfung von Aktivitäten.

 

Münsterland setzt auf Innovationsförderung

Der Vorstand des Münsterland e.V., Klaus Ehling, berichtete als Gastredner über die Entwicklung der Zusammenarbeit der Münsterländer Landkreise und der Stadt Münster: „Eine Regionalmarke muss von innen wachsen. Bevor eine Marketingstrategie entwickelt werden kann, muss erst eine Marke stehen, die von allen Beteiligten mitgetragen wird. Dabei ist es sehr wichtig, einen Fokus zu setzen.”

Münsterland e.V. zählt rund 330 Mitglieder. Den finanziellen Rahmen schaffen im Wesentlichen die vier Landkreise und die Stadt Münster. “Zu unseren Arbeitsschwerpunkten gehört unter anderem die Innovationsförderung in der Region. Dabei setzen wir auf eine strategische Vernetzung und die Entwicklung von Plattformen und Instrumenten zur Innovationsförderung. Ein Beispiel ist der regelmäßige ausgeschriebene Innovationspreis Münsterland“, berichtet Klaus Ehling.

 

Auch Ostwestfalen erfolgreich in der Einwerbung von Mitteln

Durch die intensive Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft ist es auch Ostwestfalen gelungen, Bundes- und Landesförderung zu Technologieentwicklung und Transfer einzuwerben. Zwischen 2012 und 2015 flossen allein im „Spitzen-Cluster Intelligente Technische Systeme“ Bundesmittel in Höhe von 75 Millionen Euro nach Ostwestfalen.

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